Margarethenbrücke Basel
Der Bahnhof Basel SBB steht vor einem grundlegenden Wandel. Die geplante Verlagerung der Gleisanlagen nach Westen eröffnet die Möglichkeit für einen zusätzlichen Bahnzugang über die neu zu planende Margarethenbrücke. Die Entwicklung dieses Zugangs ist der zentrale Baustein einer Gesamtvision für das Bahnhofsquartier, das sich zu einem lebendigen und vielfältig vernetzten Stadtteil wandeln soll. Im Rahmen des Studienauftrags von Stadtkanton Basel und SBB konnten wir die Idee einer offenen Stadtplattform in ein Projekt übersetzen, welches den Bahnhof städtebaulich aufwertet und besser ins Stadtgefüge einbindet.
Mehrspur wird gebaut
Mit einer neuen Doppelspurlinie durch den Brüttenertunnel, dem Ausbau von vier Bahnhöfen und bereits bestehender Linien wird per 2035 eine notwendige Entlastung im Bahnnetz zwischen Zürich und Winterthur geschaffen.
In der Planergemeinschaft INGE LED+ zeichnen wir uns verantwortlich für die Gestaltung der neuen Bauwerke und die denkmalpflegerische Integration des historischen Bestands. Einer der ersten Bautätigkeiten war der Eingriff in das historische Depot und eine entsprechende Fassadenrekonstruktion.
Neue Haltestellen für die SZU
Die Sihltal-Zürich-Üetlibergbahn wird in den nächsten Jahren verschiedene Streckenabschnitte doppelspurig ausbauen. Dazu müssen diverse Halteorte angepasst werden. Nachdem wir für diesen grossen Umbau bereits umfangreiche Gestaltungsrichtlinien erarbeitet haben, dürfen wir nun in den nächsten Jahren auch die entsprechende Umsetzung begleiten.
Tram Affoltern wird gebaut!
Nach der überaus positiven Volksabstimmung am 14. Juni (68% Ja-Stimmen) kann die neue Tramlinie nun gebaut werden. Damit erhält Zürich-Affoltern als einer der letzten Quartiere Anschluss ans städtische Tramnetz. Auf der knapp 4 km langen Neubaustrecke zwischen Guggach und Holzerhurd werden der gesamte Strassenraum und die angrenzenden öffentlichen Räume neu gestaltet. Wir haben das Projekt seit der Vorstudie gestalterisch begleitet.
Die Limmattalbahn fährt
Die Limmattalbahn verkehrt im Viertelstundentakt zwischen Zürich-Altstetten und Killwangen-Spreitenbach. Die Stadtbahn fördert nicht nur den Umstieg auf den ÖV, sie ist auch ein Motor für eine gezielte städtebauliche Weiterentwicklung des Limmattals. Unser Team war für sämtliche Gestaltungsaufgaben verantwortlich. Diese umfassten den 13 km langen Strassenraum mit 27 Haltestellen, diverse Kunstbauten sowie das Depot im Grenzraum Dietikon-Spreitenbach.
Hochhaus Regensbergbrücke - 3. Preis
Als ARGE gemeinsam mit Drees & Sommer haben wir uns in einem hochkarätigen Feld von 10 Teams präqualifiziert und mit einem Hochhausentwurf direkt an den Gleisen Oerlikons den 3. Preis gewonnen. Die SBB Immobilien hatten einen Projektwettbewerb zur Planung eines Büro- und Dienstleistungsgebäudes ausgeschrieben, welches den Hochhauscluster in Oerlikons Mitte ergänzt und das Zentrum weiter verdichtet.
Herzstück Basel
Im Auftrag der SBB haben wir zusammen mit dem Ingenieurteam EBP/IM/IUB eine unterirdische S-Bahn-Verbindung zwischen Basel SBB und dem Badischen Bahnhof geprüft. Linienführung, Lage und Zugang zu den beiden neuen Tiefbahnhöfen Basel Mitte und Badischer Bahnhof sowie deren Gestaltung sind ausserordentliche Herausforderungen. So wird beispielsweise der neue, viergleisige Bahnhof Basel Mitte über das denkmalpflegerisch hochsensible Marktplatzgebiet erschlossen und liegt ca. 30 Meter unter dem Stadtniveau.
Negrellisteg im SAY
Das Schweizer Architekturmuseum (SA M), der Bund Schweizer Architektinnen und Architekten (BSA) und die Zeitschrift werk, bauen+wohnen geben gemeinsam das erste Swiss Architecture Yearbook heraus. Damit erhält die zeitgenössische Schweizer Architektur im In- und Ausland ein Gesicht.
Fast gleichzeitig wird der Negrellisteg von der Stiftung Fussverkehr Schweiz mit dem «Flâneur d’Or – Fussverkehrspreis Infrastruktur» ausgezeichnet. Sie prämiert die Gestaltung öffentlicher Räume, die den Fussverkehr in besonderen Masse fördern. Vor kurzem wurde das Projekt auch in die Webseite von Architizer aufgenommen.










